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Dezember: Späte Tore in der Englischen Woche

Jahresrückblick 2020

Verein 31.12.2020, 09:00

Das Jahr 2020 war vor allem geprägt durch die Corona-Krise, sportlich machte der FCA mit dem erneuten Klassenerhalt sein zehntes Jahr Bundesliga klar. Der Jahresrückblick lässt die vergangenen zwölf Monate noch einmal Revue passieren. Im Dezember schlägt der FCA wieder einmal spät zu – auch weil ein Verteidiger seine Durststrecke beendet.

Einen Tag nach Nikolaus muss der FCA zum zweiten Mal in der Saison am Montagabend ran. Bei der TSG 1899 Hoffenheim gehen die Fuggerstädter zunächst in Rückstand, wie in den beiden Spielen zuvor kommt die Mannschaft allerdings zurück. Wieder einmal trifft Daniel Caligiuri, der damit im dritten Auswärtsspiel in Folge erfolgreich ist. Kurz nach der Pause schlägt die TSG innerhalb weniger Minuten allerdings doppelt zu und gewinnt am Ende 3:1. „Wir haben in fünf Minuten alles verspielt“, ärgert sich Trainer Heiko Herrlich.

Am dritten Advent ist der FC Schalke 04 mit dem ehemaligen FCA-Trainer Manuel Baum zu Gast. Überschattet wird das Spiel von einer schlimmen Verletzung von Mark Uth, der nach einem Zusammenprall mit Felix Uduokhai bewusstlos liegen bleibt und einige Minuten auf dem Feld behandelt wird. Am Ende hat Uth mit einer Gehirnerschütterung Glück im Unglück. Der FCA beweist derweil erneut große Moral. Nach einer überzogenen Gelb-Roten Karte für Florian Niederlechner laufen die Fuggerstädter lange einem 1:2-Rückstand hinterher – bis Marco Richter in der Nachspielzeit zum umjubelten 2:2 ausgleicht. Das Sportliche ist an diesem Nachmittag allerdings nur zweitrangig. „An solchen Tagen bekommt man vor Augen geführt, dass es Wichtigeres gibt als Fußball“, betont Trainer Herrlich.

Kapitän Gouweleeuw beendet seine Durststrecke

Nur drei Tage später ist der FCA in der Englischen Woche bei Arminia Bielefeld zu Gast. Ein zähes Spiel neigt sich bereits dem Ende zu, als Kapitän Jeffrey Gouweleeuw nach vorne stürmt und zum 1:0-Sieg trifft. Für den Niederländer ist es das dritte Bundesliga-Tor – auf das er 88 Spiele gewartet hatte. „Heute ging es nicht um Schönheit, sondern um drei Punkte“, freut sich Herrlich, nachdem seine Mannschaft zuvor fünf Mal sieglos geblieben war (drei Remis, zwei Niederlagen).

Im letzten Bundesliga-Spiel des Jahres schaut Eintracht Frankfurt in der WWK ARENA vorbei. In einem munteren Spiel mit vielen Chancen auf beiden Seiten bringt die Hessen letztlich ein unglückliches Eigentor von Raphael Framberger auf die Siegerstraße. Am Ende verliert der FCA 0:2, grüßt über die Feiertage aber mit starken 16 Punkten aus 13 Spielen von Platz elf.

Ein letztes Spiel steht 2020 allerdings noch an. In der zweiten Runde des DFB-Pokals ist RasenBallsport Leipzig zu Gast. Der FCA geht früh in Rückstand, wacht nach der Pause zwar auf, verliert am Ende aber 0:3. So verabschieden sich die Fuggerstädter mit einer Niederlage in die kurze Winterpause.   

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